Basis TTouches

BASIS TTOUCHES

NOAHS MARSCH
Durch die langgezogene, streichende Berührung nimmt man mit einme neuen Hund Kontakt auf. Durch die kreisenden Touches wird in die einzelnen Körperzonen mehr Bewusstsein gebracht, Noahs Marsch verbindet die Körperzonen. Auch beobachten ob irgendwo mehr Spannung, Wärme oder Reaktion im Gewebe vorhanden ist.
Anwendung: Zur Kontaktaufnahme und zum Abschluss einer Behandlung zum Verbinden.

WASCHBÄR
Er wird mit aneinander gelegten Fingerspitzen (die etwa in einem Winkel von 90 Grad gebeugt sind) ausgeführt, wobei der Daumen oder auch Handballen als Stütze fungiert. Es sollen sich dabei wirklich winzige Kreise ergeben, die man überall dort platzieren kann, wo aus Platzgründen andere TTouches unmöglich anwendbar sind (z.B.Pfotenzwischenräume). Bei Schwellungen und/oder schmerzendem Stellen langsame, kleine Kreise mit den Fingerspitzen mit leichtem Druck, maximal der Stärke zwei machen. Die Fingernägel müssen natürlich kurz genug sein, um mit den Fingerspitzen arbeiten können und die Nägel trotzdem kaum zu spüren.
Anwendung: Der Waschbär-TTouch ist besonders hilfreich, um die Heilung von Wunden zu beschleunigen, Schwellungen zu reduzieren oder Schmerzen zu lindern, bei akuten Verletzungen.

MUSCHELTOUCH
Der Muscheltouch ist ideal für sensible, kranke oder verletzte Hunde, da die ganz aufliegende Hand Wärme und Sicherheit vermittelt.
Anwendung: Krankheit, Alter, Widersetzlichkeit, Nervosität, Probleme beim Bürsten

LIEGENDER LEOPARD
Dieser ist der Basis TTouch aus dem sich die anderen kreisenden TTouches entwickelt haben. Mit leicht gekrümmten, beeinanderliegenden Fingern, liegt die Fingerkuppe auf. Je flacher die Hand gehalten wird, desto flächiger, beruhigender, wärmender wirkt der Touch. Bei Hunden und Katzen denen eine große Auflagefläche zuviel ist, kleinere Fläche wählen, weniger Druckstärke, evtl. Hand verkehrt halten und mit Handrücken oder Rückseite der Finger Touchen = weniger invasiv, leichter auszuhalten für das Tier.
Anwendung: Steigerung Körperbewusstsein, Gewöhnung an unbewusste Lebenssituationen, der Hund entwickelt Vertrauen und Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

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